Der Übergang zur hochkomplexen, kaum noch planbaren und von schnellem Wandel geprägten Welt 2 ist nicht marginal, sondern grundlegend. Er verändert die Basics, die Art, wie wir heute führen, kommunizieren, strategische Entscheidungen treffen und mit Veränderungen umgehen.

Diese Umstellung ist kein Add On, keine zusätzliche Anforderung obendrauf, im Sinne von „Was soll ich denn noch alles machen, ich habe schon genug zu tun!“ Führung im Welt 2-Modus ist vielmehr die der Welt 2 angemessene Führung, die eine Menge überflüssigen Aufwand erspart (bis zu zwei Dritteln), von dem die meisten Führungskräfte zuvor gar nichts ahnten und der ihnen gar nicht bewusst war.

Die Welt 2 stößt uns allen zu, sie ist kein „Wahlfach“. Sind alle Führungskräfte „State of the Art“ der Welt 2, in welchen angemessenen Graduierungen auch immer, desto stärker ist das ganze Unternehmen. Umgekehrt: Wer nicht Welt 2- synchron führt, bleibt zurück und bremst das Führungsteam aus.

Der Wechsel in den Welt 2-Modus von Führung ist nicht vergleichbar mit der Umstellung auf ökologische Landwirtschaft. Die dauert und geht erst nach Jahren auf. Der von uns konzipierte Führungswandel funktioniert in kleinen, aber wirksamen Schritten und wirft sofort Gewinn ab. Wir arbeiten an besonders aussichtsreichen Triggerpunkten, von denen bei vergleichsweise wenig Aufwand eine große Wirkung ausgeht.