Mein Führungskonzept – Das Intensivprogramm 3

Worum geht es in diesem Kurs?

Führung unterliegt heute einem dramatischen Wandel. In keinem anderen Handlungsfeld kann man sich so wenig auf bisherige Techniken, Instrumente, Verhaltensmuster und Stile verlassen wie auf diesem. Führe ich noch, wenn ich führe? Und wenn ja, was tue ich da eigentlich?

Unternehmen lassen sich nicht mehr steuern wie triviale Maschinen, Menschen erst recht nicht. Führung ist heute mehrdimensional und wesentlich anspruchsvoller. Sie lernen in diesem Kurs einen selbstreflexiven Umgang mit Führung und wann Sie situationsangemessen „richtig“ führen. Sie erfahren, wie Sie als Führungskraft Mitarbeiter zur „Selbststeuerung“ befähigen, dazu, sich eigenverantwortlich und mit all ihrer Kreativität einzubringen.

In diesem Kursprogramm geht es nicht um noch mehr lernen, sondern um Umlernen. Es geht um Führung, die deshalb aufwandsärmer und gleichzeitig erfolgreicher sein kann, weil sie auf die neuen Anforderungen zugeschnitten ist und sich von alten, überkommenen, Führungsmustern verabschiedet. Ihr Gewinn: Mehr Führungserfolg bei weniger Aufwand. Es kommt „System“ in den Führungsalltag, wovon Sie nachhaltig profitieren.

Dafür vermitteln wir neue Denkzeuge und Handlungsmöglichkeiten, mit denen wir dann wieder an schwierigen, aber wichtigen Realfällen sehr lösungsorientiert arbeiten.

Zum Inhalt

Modul 1: Was ist Führung heute?

Was erwarten heute Mitarbeiter von ihrer Führung und was können Führende von ihren Mitarbeitern „verlangen“? Was steckt hinter dem Konzept Shared Leadership? Wie finden Sie die Balance zwischen direkter und indirekter Führung und Führung aus Distanz? Was sind Beobachtungen 2. Ordnung und wie kann ich damit meine Selbstreflexivität steuern? Wie schaffen Sie Raum zur Selbstentfaltung auf hohem Leistungsniveau?

Sie erschließen sich in diesem Modul die Möglichkeiten moderner Führung und erfahren viel über das Zusammenspiel zwischen direkter und indirekter Führung. Sie lernen, wie Sie schneller Zugang finden zu komplexen Situationen und wie Sie im vielschichtigen und manchmal rätselhaften Prozess des Führens Orientierung erlangen und geben können.

Modul 2: Der Systemische Führungsansatz.

Organisationen folgen heute anderen Gesetzen, sind weniger strukturiert und offen für Komplexität. Es gibt keine lineare Proportionalität zwischen Führungsinput und -output. Führung ist „systemisch“ geworden und löst vieles gleichzeitig aus. Führen heißt heute, auf andere Art zu intervenieren, in steter Selbstbeobachtung und Abwägung der Folgelasten.

Sie entwickeln in diesem Modul eine reichere Selbstwahrnehmung und schärfen den Blick für Ihre aktuelle Rolle. Sie lernen, auf Neben- und Fernwirkungen Ihrer Führung zu achten und alte Ordnungen gezielt in Bewegung zu bringen. Sie lernen, die mitunter diffus anmutenden „Spiele“ der Organisation zu lesen, transparent und führbar machen. Sie erfahren, wie Sie die praktizierte Corporate Identity als den Kern organisationaler Leistungsfähigkeit stärken können.

Modul 3: Führung als Coaching.

In der Hochleistungswirtschaft stehen und fallen die Ergebnisse damit, wie weit die Mitarbeiter neue Herausforderungen schnell, ideen- und tatenreich annehmen. Dies zu fördern und Mitarbeiter dabei zu „coachen“, so dass sie mit ihren Aufgaben wachsen, wird zur Kernaufgabe von Führung. Das geht kaum auf direkte Weise, sondern verlangt, über Kontexte zu steuern, ein vielschichtiger Prozess voller Möglichkeiten, die erkannt und genutzt werden wollen.

Sie erfahren in diesem Modul, wie Sie Mitarbeiter in ihrer Selbstorganisation unterstützen und einen Kontext schaffen, der nicht nur einen sicheren Umgang mit schwierigen Herausforderungen ermöglicht, sondern auch, daraus gleich für künftige Situationen zu lernen. Sie lernen, Ihre Teams zum souveränen Umgang mit Differenzen, Dilemmata und paradoxen Anforderungen zu befähigen und Ihre Mitarbeiter einzubeziehen in vorsorgliche Stressbewältigung und konstruktiven Umgang mit Belastungen.

Realfalltraining und Fallsupervision

Um so nah wie möglich an Ihrer persönlichen Führungssituation zu bleiben, arbeiten wir mit Fallsupervision, dem spannendsten Teil unserer Trainings.

  • Am eigenen Fall be-„greift“ man erst richtig, was zuvor völlig logisch schien.
  • An Schlüsselsituationen eigenen Führungshandelns bringt das Training den größten Nutzen, sofort und messbar.
  • Hier profitiert jeder von jedem, mit unendlich vielen Anregungen.
  • Am eigenen Fall er-„fährt“ man, wie das neue Wissen und die Tools eingesetzt werden müssen, mit welcher Dosierung, an welcher Stelle und wann es misslingt.

Da alle Teilnehmer die Intensivprogramme 1 und 2 absolviert haben und in verantwortungsvoller Position sind, wird die Fallarbeit sehr spannend.

Trainingsumfang und –Zeiten: Das Programm umfasst drei Module über drei Tage. Dem schließt sich ein Integrationstag über eineinhalb Tage an. Diesen Termin vereinbaren wir während des Trainings. Die dreitägigen Module beginnen wie immer Donnerstag 10 Uhr und enden am Samstag gegen 17 Uhr.